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Zugangsbedingungen und Qualitätsstandards für Hilfeleistungen

Verordnung (EU) Nr. 1177/2010 über die Fahrgastrechte im Schiffsverkehr

A) Anspruch auf Hilfeleistung in Häfen und an Bord von Schiffen

Vorbehaltlich der Zugänglichkeit (Abschnitt G) bietet die Reederei innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs für mobilitätseingeschränkte Reisende in ihren eigenen Zubringerbussen, in ihren Hafenanlagen, beim  Ein- und Ausschiffen und an Bord ihrer Schiffe kostenlose Hilfeleistungen an. Diese Hilfeleistungen  werden, wenn möglich, an die individuellen Bedürfnisse der Personen angepasst. Diese Hilfeleistungen sind wie folgt anzumelden.

 

B)  Entgegennahme von Meldungen

Die  Beantragung  für  das  Erbringen  von  Hilfeleistungen  kann  erfolgen:

• persönlich  bei  den  Fahrkartenausgaben in den Terminals Norddeich, Norderney und Juist (Kennzeichnung: „ Meldestelle für Hilfeleistungen“)
• per Telefon: 04931 987-0 (montags bis freitags von 08:00 bis 17:00 Uhr)
• per E-Mail:   info(at)reederei-frisia.de
• durch das Kontaktformular auf unserer Internetseite (www.reederei-frisia.de)

 

C) Anlaufstellen für Hilfeleistungen

Anlaufstellen für mobilitätseingeschränkte Reisende sind die mit „Meldestelle für Hilfeleistungen“ gekennzeichneten  Fahrkartenausgaben in den Fährterminals:

• Norddeich Ostterminal für Norderney/Ausflug (6:00 bis 18:15 Uhr)
• Norddeich Westterminal für Juist (60 Minuten vor Abfahrt geöffnet)
• Norderney Hafenterminal (6:00 bis 18:00 Uhr)
• Juist Hafenterminal (60 Minuten vor Abfahrt geöffnet)

 

D) Voraussetzungen für  das Erbringen von Hilfeleistungen

Die Reederei erbringt für mobilitätseingeschränkte Reisende die o. g. Hilfeleistungen, vorausgesetzt dass der Hilfsbedarf spätestens 48 Stunden vor dem Zeitpunkt, zu dem die Hilfeleistung benötigt wird, gemeldet wird und der mobilitätseingeschränkte Reisende sich 60 Minuten vor Abfahrt bei der Meldestelle für Hilfeleistungen im Terminal einfindet.


E) Fahrkarten und nicht diskriminierende Beförderungsbedingungen

Linienschiffe (Pendelverkehr zwischen Norddeich und Norderney/Juist)
Der Übersetzverkehr zwischen dem Festland und den Nordseeinseln fällt nicht unter den Nahverkehrsbegriff des SGB IX. Aus diesem Grunde ist eine Freibeförderung von Schwerbehinderten auf unseren Schiffsstrecken nach den Bestimmungen dieses Gesetzes nicht möglich.

Unverändert frei befördert wird gemäß § 145 Abs. 2 des Gesetzes eine Begleitperson oder ein Hund von Schwerbehinderten, sofern die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitung nachgewiesen ist. Ferner werden neben Handgepäck,  Krankenfahrstühle auch sonsti¬ge orthopädische Hilfsmittel frei befördert, wenn ein entsprechender Vermerk (Kennzeichen G oder B) im Ausweis eingetragen ist. Die Begleitperson erhält Ihre Fahrkarte auf Norderney oder Juist beim Verlassen des Schiffes gegen Vorlage des Ausweises.

Ausflugsschiffe
Jeder Fahrgast benötigt eine Fahrkarte. Im Gegensatz zu den Linienschiffen benötigt auch die Begleitperson eine kostenpflichtige Fahrkarte. Sofern die Beförderung des  mobilitätseingeschränkten Reisenden möglich ist (siehe Abschnitt G „Zugänglichkeit“), werden benötigte Mobilitätshilfen frei befördert, wenn ein entsprechender Vermerk (Kennzeichen G oder B) im Ausweis eingetragen ist.

Frisia-Zubringerbusse
Für den Frisia-Zubringerbus (Pendelverkehr zwischen Frisia-Parkplätzen und Fährterminal) gilt abweichend von der o.g. Regelung für die Schiffe: die Bus-Beförderung von Schwerbehinderten mit Eintrag G oder B im Ausweis ist als freiwillige Leistung kostenlos. Bei einem B im Ausweis gilt das auch für die Begleitperson.

 

F) Anreise zum Terminal Norddeich

Mit der Bahn
Der Bahnhof Norddeich Mole ist barrierefrei und grenzt direkt an das Fährterminal (Norderney- und Ausflugsverkehr). Zum Westterminal (Juistverkehr) sind es ca. 200 Meter, wobei eine Straße mit Zebrastreifen zu passieren ist.
Für die Anmeldung von Hilfeleistungen für die Bahnfahrt wenden Sie sich bitte an die  DB Mobilitätsservice-Zentrale unter 0180 6 512 512 (gebührenpflichtig). Weitere Kontaktmöglichkeiten erhalten Sie auf der Internetseite der Bahn (www.bahn.de).

Mit dem Taxi
Taxen können direkt bis zum jeweiligen Terminal vorfahren.


Mit dem PKW
Schwerbehinderte mit entsprechendem Ausweis können zum Be- und Entladen direkt bis zum Terminal vorfahren. Auf dem ausgeschilderten Frisia-Parkplatz P3 stehen kostenpflichtige Behindertenparkplätze zur Verfügung. Von den zentral gelegenen, ausgeschilderten Haltestellen pendelt der Zubringerbus (siehe Abschnitt G „Zugänglichkeit“) zu den beiden Fährterminals (Norderney und Juist).

Mit dem Linienbus (ÖPNV)
Die Haltestelle befindet sich mittig zwischen dem Ostterminal (Norderney- und Ausflugsverkehr) und dem Westterminal (Juistverkehr) in maximaler Entfernung von ca. 400 Meter. Auf dem Weg zum Westterminal (Juistverkehr) ist eine Straße mit Zebrastreifen zu passieren.
Für die Anmeldung von Hilfeleistungen für die Busfahrt wenden Sie sich bitte an die Weser-Ems Busverkehr GmbH (www.weser-ems-bus.de).

 

G) Zugänglichkeit

Fährterminals Hafen Norddeich, Hafen Norderney und Hafen Juist
Alle Terminals sind barrierefrei. Es ist jeweils ein behindertengerechtes WC vorhanden (Kennzeichnung:  ) und mit einem Euroschlüssel zu öffnen. Alternativ erhalten Sie den Schlüssel bei den Fahrkartenausgaben.

Anlaufstelle für Hilfeleistungen ist jeweils die Fahrkartenausgabe in der Empfangshalle (Kennzeichnung: „Meldestelle für Hilfeleistungen“) der Terminals.

Zugang zu den Schiffen
Der Zugang zu den Fähren im Norderney- und Juist-Linienverkehr erfolgt jeweils über barrierefreie Passagierbrücken. Bei niedrigem Wasserstand kann die Neigung der Passagierbrücke steil sein. Bitte melden Sie sich dann ggf. vorab an der Meldestelle für Hilfeleistungen im Terminal.
Bei den „Spätabfahrten “ (Abfahrten nach 18:15 Uhr) kommt regelmäßig ein kleines Fahrgastschiff zum Einsatz. Bitte sprechen Sie uns für Hilfeleistungen für diese Abfahrt rechtzeitig vorher an.

Der Zugang zu den Ausflugsschiffen (kleinere Fahrgastschiffe) ist nur bedingt für mobilitätseingeschränkte Reisende tauglich. In der Regel ist der Zugang mit einem normalen Rollstuhl eingeschränkt möglich. Mit einem Elektro-Rollstuhl allerdings leider nicht. Bitte informieren Sie sich vorab unter den in Abschnitt B genannten Möglichkeiten.

Hilfeleistung beim Zugang zum Schiff wird von der Meldestelle für Hilfeleistungen im Terminal, in Absprache mit dem mobilitätseingeschränkten Reisenden, organisiert. Die Hilfeleistung erfolgt in der Regel durch das Schiffspersonal an Bord.

Linienschiffe
Beim barrierefreien Einschiffen über die Passagierbrücke (wie oben beschrieben) gelangt der Gast in die Eingangshalle. Dort befindet sich auf allen Linienschiffen ein behindertengerechtes WC. Von dieser Eingangshalle gelangen Sie barrierefrei in den auf dem gleichen Deck befindlichen Salon (Fahrgastraum). Dort befindet sich die Restauration und es stehen für mobilitätseingeschränkte Reisende gut erreichbare Plätze zur Verfügung (Kennzeichnung: „ “). Da die Schiffe nicht mit Fahrstühlen ausgestattet sind, ist ein Wechsel auf höher oder tiefer gelegene Decks nicht möglich. Auf dem Schiff wenden Sie sich für Hilfeleistung bitte an das Bordpersonal.

Bei den „Spätabfahrten“ (Abfahrten nach 18:15 Uhr) kommt regelmäßig ein kleines Fahrgastschiff zum Einsatz. Bitte sprechen Sie uns für Hilfeleistungen für diese Abfahrt rechtzeitig vorher an.

Mit dem Auto nach Norderney
Wenn Sie mit dem Auto zur Insel Norderney übersetzen möchten, informieren Sie uns bitte rechtzeitig (siehe Abschnitt D). Dann besteht die Möglichkeit Ihr Auto so an Deck zu parken, dass Sie genügend Platz zum Ein- und Aussteigen haben. Auf dem Autodeck gibt es keine Restauration, kein behindertengerechtes WC (außer Frisia IV) und keine komplett wettergeschützten Bereiche. Da die Schiffe nicht mit Fahrstühlen ausgestattet sind, ist ein Wechsel auf höher oder tiefer gelegene Decks nicht möglich. Sie können aber, nach vorheriger Absprache, vor Abfahrt über die Passagierbrücke barrierefrei in den Fahrgastraum gelangen und nach dem Anlegen wieder zum Auto.

Ausflugsschiffe
Für mobilitätseingeschränkte Reisende sind die Ausflugsschiffe (z.B. Frisia X, Wappen von Norderney) aufgrund ihrer jeweiligen Bauart nur bedingt tauglich. Auf diesen Schiffen gibt es bauartbedingt leider kein behindertengerechtes WC. Da die Schiffe nicht mit Fahrstühlen ausgestattet sind, ist ein Wechsel auf höher oder tiefer gelegene Decks nicht möglich.  Auf dem Schiff wenden Sie sich für Hilfeleistung bitte an das Bordpersonal. Bitte nehmen Sie vorab mit uns Kontakt auf, um Ihren gewünschten Ausflug zu planen.

Zubringerbus in Norddeich zwischen Parkplätzen P1/2, P3 und Terminal
Es werden Niederflurbusse mit seitlichen Einstiegstüren eingesetzt. Sie sind in der Regel zur Beförderung von mobilitätseingeschränkten Reisenden geeignet. Sie verfügen über eine Fläche für zwei Rollstühle. Die  Hilfeleistung  erfolgt  in  der  Regel durch  den Busfahrer.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme und entspannte Überfahrt!

Stand: September 2013

 

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